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Pragfahrt 2017

Während des letzten Wochenendes der Sommerferien machten sich 31 Ministranten zusammen mit unserem Kaplan Janusz Mackiewicz auf den Weg zur alljährlichen Ministrantenfahrt. Diesmal führte uns die Reise über Pilsen nach Prag.

Am Freitag, dem 8. September, früh morgen begann die Fahrt in der Stadtpfarrkirche mit dem Gottesdienst. Besonders an diesem Gottesdienst war, dass unter der Woche zu so einer frühen Uhrzeit mehr Ministranten hinter dem Altar standen als Gläubige vor dem Altar. Nach der Messe ging es dann auch schon los. Nach ein paar Stunden war die erste größere Station Pilsen. Ein Besuch beim typisch Tschechischen Restaurant mit dem goldenen M durfte da natürlich nicht fehlen. Vorbei an der ein oder anderen Brauerei gab es dort eine Führung durch die schöne Stadt. Nach ein paar Stunden zur freien Verfügung ging es dann aber weiter zu dem eigentlichen Ziel, Prag. Da es schon Abend war, ging es gleich ins (sehr preiswerte) Hotel. Nach dem Abendessen und einer Spielerunde (u. A. Nachts im Museum und natürlich Mörder von Prag) ging es dann auch schon ins Bett.

Am nächsten Tag ging es dann in die Stadt, besser gesagt auf die Prager Burg. Dort gab es die st. Veith Kathedrale mit vielen bunten Fenstern zu bestaunen. Außerdem wurde das durch den Prager Fenstersturz berühmt gewordene Fenster besichtet. Von dem Balkon daneben hat man übrigens eine sehr gute Aussicht über ganz Prag inklusive Fernsehturm, der ausschaut, wie eine Hand, die in den Himmel zeigt:

Vorbei an den vielen kleinen Künstlerhäuschen (eines davon war beispielsweise von Franz Kafka bewohnt) ging es dann runter in die Stadt zum Mittagessen in einem schönen mittelalterlichen Restaurant mit einer sehr interessanten Toilette 🙂 Anschließend hatten wir die Möglichkeit, vom Boot auf der Moldau aus Prag aus einem anderen Blickwinkel zu besichtigen. Seekrank wurde zum Glück keiner. Nach genug Zeit zur freien Verfügung, die manche zum Eisessen nutzten, ging es dann auch schon wieder zurück ins Hotel zum Abendessen und zur Spielerunde.

Am Sonntag gings dann in ein nahegelegenes Kloster zur Messe. Ein Pater gab uns auch noch eine Führung durch die alten Mauern. Er erklärte z. B. wie die Gebäude nach dem kalten Krieg aufgefunden wurden und wie sich das Kloster dann entwickelt hat. Aber dann lief die Reise auch schon wieder dem Ende entgegen. Auf dem Rückweg kehrten wir noch in ein Restaurant nahe Pilsen ein und gegen Abend trafen wir dann in unserer Heimat ein, wo wir von unseren Eltern schon erwartet wurden.

Wir möchten uns an dieser Stelle nochmal bei unserem Kaplan für die Organisation bedanken und freuen uns schon auf die nächste Fahrt.

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